Walnussoel 660x330 - Walnussöl selbst pressen – enorm lecker und gesund

Walnussöl selbst pressen – enorm lecker und gesund

Eines der gesündesten Speiseöle ist ohne Frage Walnussöl, das einen aromatischen, nussigen Geschmack aufweist. Der große Vorteil von diesem Öl: Es ist nicht nur in der Küche verwendbar, sondern ebenfalls für die Haut- und Haarpflege. Auch wenn es sogar für die Pflege von Holz einzusetzen ist, so ist dieses tolle Öl dafür einfach zu schade.

Die Herstellung von Walnussöl

Wer Walnüsse auspressen möchte, der kann dies auf verschiedene Arten tun. Zum einen gibt es die klassische Art und zum anderen elektrische Hilfsmittel. Doch warum sollte man Walnussöl selbst pressen?

Oft sind Walnüsse in großen Mengen erhältlich und niemand weiß, was er damit anfangen soll. Zum Essen sind nur kleine Mengen erforderlich und eingelagert können sie nicht über ewige Zeiten. Durch das Pressen von Öl wird eben diesem Problem aus dem Weg gegangen. Die Walnüsse sind in großen Mengen auf einmal verarbeitet und sie sind so lange haltbar. Damit ist das Pressen von Walnussöl der beste Weg, damit diese nicht verfaulen. Wer einen eigenen Baum hat, Freunde, bekannt oder Familie hat, der viele Nüsse abwirft, der sollte sich vorab Gedanken darüber machen, wie diese verarbeitet werden, bevor sie schlecht werden.

Die klassische Art um das Öl zu pressen

Grob gesehen gibt es hier einen Unterschied. Denn es besteht die Möglichkeit, zwischen der Kalt- und Warmpressung zu entscheiden. Es für das erste Mal sicher einfacher, sich für die Kaltpressung zu entscheiden. Für diese wird eine Presse benötigt und diese wird mit eigener Muskelkraft betrieben. Auflageplatten sind dafür da, alles dicht zu machen, während mit dem Gewinde Druck aufgebaut wird. Dann wird das Gewinde solange nach unten gedrückt, bis sich das Öl von den Nüssen trennt.

Eigentlich ist es selbstverständlich, doch hier noch der Hinweis: Vor der Pressung sollten die Nüsse aus der Schale entfernt und zerkleinert werden. Besonders durch das zerkleinern wird das Pressen einfacher und es wird nicht so viel Kraft benötigt.

Hinweis: Für ein Glas Walnussöl wird eine große Menge an Walnüssen benötigt. Wer nur eine Handvoll hat, der muss sich erst gar nicht die Mühe machen.

Walnussöl warm pressen

Weniger Arbeit am Ende entsteht durch das warme Pressen. Jedoch ist hier die Anschaffung einer relativ teuren Presse notwendig, wobei es mittlerweile auch günstigere Modelle im Dreistelligen-Preisbereich gibt. Zu Beginn ist das Vorgehen gleich. Das heißt, zu Beginn müssen die Nüsse geschält, also von der Schale befreit werden. Zwar enthält auch die Schale etwas Öl, aber nur in sehr minimalen Mengen. Im Anschluss werden die Nüsse in die Maschine gegeben, von der die Nüsse dann automatisch gepresst werden. Nach und nach wird dann das Öl Tropfen für Tropfen in den Auffangbehälter fließen.

Wahrscheinlich wird durch das warme Pressen der Walnüsse eine größere Menge an Öl gewonnen im Vergleich zur kalten Pressung. Eben aus diesem Grund sollte vorab genau überlegt werden, was gewünscht wird. Sicherlich ist die warme Pressung einfacher und geht schnell und ist allgemein die einfachste Lösung.

Die Anwendung von Walnussöl

In zwei Qualitäten ist Walnussöl erhältlich. Vor der Ölgewinnung werden die Nusskerne geröstet oder eben ungeröstet verwendet. Wird das Öl aus gerösteten Kernen hergestellt, ist dieses Öl dunkler und es weißt zugleich einen intensiveren Geschmack auf. Ist die Farbe des Öls hellgelb und der Geschmack milder und feiner, wenn dieses aus ungerösteten Nüssen hergestellt wird.

Auf jeden Fall sollte jeder einmal beide Varianten probiert werden, denn nur so ist es möglich, zu entscheiden, welches der Öle den persönlichen Geschmack trifft. Auf keinen Fall sollt Walnussöl zum Kochen oder Braten verwendet werden, egal ob aus frischen oder gerösteten Nüssen.

Walnussöl kommt in der kalten Küche zum Einsatz, bspw. für die Verfeinerung wie bspw. Salaten, Suppen, Gemüse, Gebäck oder Desserts. Der Rauchpunkt von diesem Öl liegt bei 130 Grad Celsius. Niemals sollte Walnussöl in großen Mengen gekauft werden, da es sehr schnell ranzig wird.

Walnussöl ist gesund

Vor allem auf die Gesundheit wirkt sich Walnussöl positiv aus. In dem Öl sind Fettsäuren enthalten: mehrfach (rund 73%), einfach (rund 18%), und wenig gesättigten Fettsäuren (rund 9%). Der Cholesterinspiegel (LDL-Werte)werden durch die Linolensäure, die zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören. Zudem wird durch das Öl der HDL-Cholesterin gesteigert, was sich zugleich auf den Fettstoffwechsel positiv auswirkt.

Die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind besonders hervorzuheben, die ebenfalls im Öl enthalten sind. Diese wirken sich positiv auf Arteriosklerose aus und halten die Gehirn- und Nervenzellen (Regeneration und Zellerneuerung) gesund. Zudem wirken sie sich auf die Fließeigenschaften des Blutes unterstützend aus, was Thrombosen entgegenwirkt.

Auch der Blutzuckerspiegel wird reguliert – dies durch die enthaltenen Ballaststoffe, die zugleich für eine lang anhaltende Sättigung sorgen. Gegen zu hohen Blutdruck und Stress wirkt sich das enthaltene Magnesium aus. Entzündungshemmend und desinfizierend wirkt sich das Fettsäuremuster von Walnussöl aus, während die B-Vitamine und Vitamin E antioxidativ wirken.

Damit dass Walnussöl all seine gesundheitlichen Vorteile ausspielen kann, ist es ratsam, dieses regelmäßig in den Speiseplan einzubauen. Durch medizinische Studien konnte bereits belegt werden, dass ebenfalls eine geistige und körperliche Leistungssteigerung, eine Steigerung des Immunsystems und eine Risikoabsenkung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verzeichnen ist.

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