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Vegan Muskeln aufbauen – funktioniert das?

In vielen Lebensmitteln steckt natürliches Eiweiß, wie bspw. in Eiern, Milch, Fisch und Fleisch. Diejenigen die sich vegan ernähren, die können auf pflanzliche Alternativen zurückgreifen wie Nüsse, Brokkoli oder Hülsenfrüchte. Durch diese Proteinquellen ist es möglich, den gewöhnlichen Eiweißbedarf zu decken. Doch Sportler benötigen weitaus mehr Nährstoffe.

Aminosäuren sind essenziell für viele Körperfunktionen

Für viele Körperfunktionen sind die im Eiweiß enthaltenen Aminosäuren essenziell und so auch für den Muskelaufbau. Dadurch benötigt ein Leistungssportler wesentlich mehr Nährstoffe, als jemand der keinen Sport treibt. In Sportlerkreisen sind besonders die sogenannten Whey-Proteine, die aus Molke gewonnen werden, besonders beliebt. Doch diese sind eben fuer Menschen, die sich vegan ernähren ungeeignet, denn keine tierischen Produkte zu sich nehmen wollen. Aber fuer diese Personen gibt es ebenfalls die passenden Nahrungsergänzungsmittel im Quantumleap Fitness Shop in Form von veganen Proteinpulvern.

Nahrungsergänzungsmittel ohne tierische Produkte

Die veganen Pulver bestehen im Gegensatz zu den Whey-Proteinen aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen, aber weisen dennoch einen hohen Proteingehalt auf. Gewonnen werden die Eiweiße bspw. aus der Süßlupine, Hanf, Erbsen, Soja oder auch Reis – aus diesem Grund enthält das Protein-Pulver weniger Cholesterin und Fett.

Prof. Dr. med. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und der Berliner Charité Universitätsmedizin ist davon überzeugt (Quelle Stern.de), dass sich Menschen, die sich verstärkt mit Eiweiß aus Hülsenfrüchten und Soja ernähren anstatt aus tierischen Quellen, seltener an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Beschwerden erkranken.

Der Vergleich

Fett Eiweiß
Süßlupinen ca. 7 gr. ca. 40 gr. In der Süßlupine stecken sämtliche essenzielle Aminosäuren, die der Mensch zum Leben benötigt. Dieses Protein wird nicht nur zum Muskelaufbau genutzt, sondern wird auch gern zum Backen eingesetzt.
Hanf Ca.2 gr. Ca. 50 gr. Auch hier sind alle wichtigen Aminosäuren enthalten sowie eine Vielzahl von Ballaststoffen. Ebenfalls enthält Hanf Fette und Mineralien.
Erbsen Ca. 5 gr. Ca. 80 gr. Das Erbsenprotein-Pulver ist im Fall einer Soja- oder Glutenunverträglichkeit die beste Wahl. Nicht nur das es gut verdaubar ist, sondern es enthält auch viel Eiweiß.
Reis Ca. 10 gr. Ca. 80 gr. Für eine noch bessere Verdaulichkeit steht das Reisprotein. Zudem ist es auch hypoallergen, reich an Vitamin E und Proteinen, dafür arm an Kohlenhydraten.
Soja Ca. 1 gr. Ca.85 gr. Aufgrund seiner biologischen Wertigkeit von rund 80 Gramm ist dieses Protein mit Rindfleisch vergleichbar. Somit stellt dieses Protein eine gute vegane Alternative zum tierischen Eiweiß dar.

Immer mehr Leistungssportler setzen auf veganen Muskelaufbau

Mittlerweile setzen immer mehr Leistungssportler auf den veganen Muskelaufbau. Darunter befinden sich bspw. die Tennisschwestern Serena und Venus Williams, aber auch der Leichtathlet Carl Lewis oder Strongman Patrick Baboumian. Sie alle ernähren sich vegan und als die Entscheidung für diese Ernährungsweise fiel, haben sie sich nicht nur mit der Weltspitze gemessen, sondern oftmals den Ton angegeben.

Somit ist ein veganer Muskelaufbau nicht nur möglich, sondern er kann sogar einige Vorteile mit sich bringen. Hier liegt der Fokus nicht nur auf dem Muskelaufbau, sondern auch auf der sportlichen Leistungsfähigkeit. Warum aber sollte man sich die Mühe machen, die eigene Ernährung so drastisch umzustellen?

Bei den beiden Antworten die am häufigsten Fallen geht es um Ethik und die Gesundheit.

In fast jeden Fitness Blog ist es möglich, nachzulesen, dass die psychologische Komponente oft eine entscheidende Rolle im Leistungssport spielt. Nur diejenigen die vom Kopf her fit sind und die sich in ihrem Körper wohlfühlen, die können die erwartete Leistung erbringen. Wer Tiere liebt und es nicht mit sich vereinbaren kann, dass ihnen leid angetan wird, der befreit seinen Kopf und tut im gleichen Zug der Umwelt etwas Gutes, wenn er sich für einen veganen Lebensstil bzw. veganen Muskelaufbau entscheidet.

Bei dem zweiten Grund handelt es sich um einen medizinischen. Oft sind tierische Lebensmittel mit einer höheren Verdauungszeit und ungesunden Fetten verbunden, wodurch das Training beeinflusst wird. Es trainiert sich einfach nicht so gut mit vollem Magen. Außerdem regt eine ballaststoffreiche, vegane Kost das Immunsystem an und verbessert die allgemeine Gesundheit. Somit sprechen auch diese Faktoren für sich für einen veganen Muskelaufbau zu entscheiden.

Vielfältiger Geschmack und einfach zu handhaben

Das laktosefreie Proteinpulver wird für gewöhnlich in Wasser aufgelöst und dann wie ein Shake getrunken. Alternativ ist es möglich, das Pulver in Saft oder einem Smoothie zu mischen. Jedoch sollten Sportler dabei bedenken, dass sie automatisch mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Die Sorten der laktosefreien bzw. veganen Proteinpulver sind vielfältig. Das beginnt bei den bewährten Klassikern wie Vanille, Erdbeere und Schokolade bis hin zu den neuen Kreationen wie Caramel Toffee Fudge, Matcha oder Cookies & Cream.

Ein letzter Tipp: Mit leckeren veganen Rezepten steht dem veganen Muskelaufbau nichts mehr im Wege. Allerdings ist es dafür notwendig und hilfreich, einen entsprechenden Ernährungsplan aufzustellen.

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