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Vegane Ernährung & Tierschutz

Vegan gesund ernähren und Tieren helfen !

Mit veganer Ernährung ernährt man sich nicht nur gesund, sondern man macht auch etwas Gutes für Tiere. Bei uns im Blog schreiben wir eigentlich nur über veganes Essen, aber mit diesem Artikel möchte ich zeigen, dass die vegane Ernährung auch für Tiere eine positive Nebenwirkung hat.

Vegane Ernährung mit positiver Nebenwirkung

Wer uns hier auf vegantwo.de schon etwas länger verfolgt, weiß das Wir keine Veganer sind. Wir ernähren uns nur sehr häufig vegan, weil wir es spannend finden vegan zu kochen und es sehr gesund ist für uns. Wenn wir Fleisch essen, dann versuchen wir allerdings immer darauf zu achten, dass die Tiere gut gehalten wurden. Das schafft man, indem man seinen Fleischer oder auch die Bedienung im Restaurant nach der Herkunft & der Haltung fragt. Bei uns im Allgäu wird zum Glück noch viel Wert gelegt auf gutes Fleisch.

Massentierhaltung ist nicht wirklich eine positive Erscheinung unserer Gesellschaft. Wer sich schon mal damit beschäftigt hat, weiß genau wie schlecht z. B. Hühner oder auch Schweine behandelt werden können. Hinzu kommt, dass die Massentierhaltung nur ein Ziel hat und das ist ein größtmöglicher Ertrag. Das wird nicht nur mit schlechter Haltung erreicht, sondern auch mit bestimmten Mitteln, die für den Menschen und die Tiere nicht unbedingt gesund sind.

Je mehr Menschen sich regelmäßig vegan ernähren, desto weniger Fleisch wird benötigt. Dadurch wird natürlich auch immer weniger Massentierhaltung gebraucht. Um deutlich zu machen, wie schlimm Tiere behandelt werden, möchte ich im nächsten Absatz eine Aktion vorstellen.

Spektakuläre Kastenstand-Aktion in Tübingen

Bildquelle: Act for Animals e. V. - Kastenstand Aktion
Bildquelle: Act for Animals e. V. – Kastenstand Aktion
Der Tierrechtsverein Act for Animals hat im baden-württembergischen Tübingen eine spektakuläre Aktion organisiert – eine Aktivistin verbrachte 24 Stunden in einem Kastenstand. Kastenstände sind enge Metallgitter, in denen Mutterschweine in „Ferkelzuchtbetrieben“ fixiert werden. Die Tiere, welche nahezu ihr gesamtes Leben in diesen Metallgittern verbringen, durchleiden ein schreckliches Leben. Kastenstände sind so eng, dass sich die Tiere nicht einmal umdrehen können. Hier werden sie besamt. Sobald sie ihre Ferkel gebären, werden sie erneut in körperenge Metallgitter eingesperrt – diesmal in sogenannte „Ferkelschutzkörbe“. Dort leben sie wenige Wochen mit ihren Kindern, bevor diese in Mastbetriebe verfrachtet werden.

Um über diese grausame Praxis aufzuklären, hat der Tierrechtsverein Act for Animals die 24-Stunden-Aktion organisiert. Eine Aktivistin des Vereins verbrachte Tag und Nacht in einem Kastenstand. Die Aktion sorgte auf dem gut bevölkerten Marktplatz in der Tübinger Innenstadt für reichlich Aufsehen. Viele Passanten konnten mit der Aktivistin und weiteren Tierrechtlern ins Gespräch kommen. Auch zahlreiche Medien waren vor Ort, um über die spektakuläre Aktion zu berichten. Für Act for Animals war es eine erfolgreiche Aktion, welche einmal mehr über die tierschutzwidrigen Bedingungen in der Massentierhaltung aufklären konnte.

Fazit

Als Veganer oder oft vegan essender Mensch kann man sich ruhig bewusst machen, dass man mit der veganen Ernährung auch etwas gutes für Tiere macht. Warum Tiere so schlecht behandelt werden von Menschen in einer so reichen und modernen Gesellschaft, kann und will ich nicht verstehen. Ich esse lieber sehr selten Fleisch, dafür dann aber von gut gehalten Tieren, auch wenn es dann oft sehr teuer ist.

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