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So findest du die Pflanzenmilch, die wirklich schmeckt

Du bist gerade dabei, deine Ernährung auf vegan umzustellen? Oder einfach nur auf der Suche nach einer Milchalternative? Doch irgendwie traust du dich vor dem Regal im Supermarkt nicht so recht, nach einer zu greifen. Welche ist wohl die Beste? Woher weiß ich, welche mir schmeckt? Nach was schmecken sie überhaupt? Und was mache ich, wenn ich nichts damit anfangen kann? Die ganze Packung kann ich doch nicht so einfach in den Müll schmeißen. Lass dich nicht länger verwirren. In diesem Artikel verrate ich dir, wie du die Pflanzenmilch findest, die du lieben wirst.

Welche pflanzlichen Milchsorten gibt es und wie schmecken sie?

Längst sind die Zeiten vorbei, in denen es neben Kuhmilch nur Exoten wie Ziegenmilch gab. Seit sich der vegane Lebensstil immer weiter ausbreitet und Lactoseunverträglichkeiten auf dem Vormarsch sind, gibt es immer mehr pflanzliche Alternativen. Sie werden meist aus Nüssen oder Bohnen hergestellt. Dementsprechend unterschiedlich schmecken sie auch. Hier stellen wir dir einen Überblick zusammen.

Reismilch

Reismilch enthält neben Reis und Wasser meist auch Zucker. Sie zeichnet sich durch einen wässrigen, süßlichen Geschmack aus.

Mandelmilch

Etwas mehr Substanz hat die Mandelmilch. Hier werden Mandeln klein gemahlen und mit Wasser vermengt. Der Geschmack erinnert an leicht gesüßte Mandeln.

Hafermilch

Hafermilch enthält neben Wasser und Hafer auch oft Sonnenblumenöl. Der Geschmack ist leicht getreidig, wie etwa nach Haferflocken.

Sojamilch

Sojamilch ist der wohl bekannteste Kuhmilch-Ersatz. Sie besteht aus Sojabohnen und Wasser und hat den typischen Soja-Nachgeschmack. Sie gilt oft als die geschmacksneutralste Pflanzenmilch.

Dinkelmilch

Dinkelmilch ist ähnlich wie Hafermilch und schmeckt leicht nach Dinkel.

Haselnussmilch

Haselnussmilch wird aus Wasser und Haselnüssen hergestellt. Der Geschmack erinnert deshalb an die Nüsse.

Cashewmilch

Cashewmilch wird wie andere Nussmilchsorten mit Cashews und Wasser hergestellt. Sie schmeckt leicht nach Cashews.

Macadamiamilch

Macadamiamilch ist noch nicht lange auf dem Markt und schmeckt leicht nach Macadamianüssen.

Kokosmilch

Kokosmilch gibt es in 2 Varianten. Der etwas cremigen Kokosmilch in der Dose, die für Currys verwendet wird oder auch in einer Milchverpackung. Hier ist sie dünnflüssiger und schmeckt nur leicht nach Kokos.

Wie entscheide ich mich für eine Packung Pflanzenmilch?

Gerade anfangs ist es gar nicht so leicht, die am besten schmeckende Pflanzenmilch zu finden. Zumal sich der Geschmack auch von Hersteller zu Hersteller unterscheidet.

Ein erster Anhaltspunkt ist, dass du dir überlegst, welche Nuss, welches Getreide oder welche Bohne du auch so gerne isst. Isst du täglich Haferflocken? Kannst du von Mandeln gar nicht genug kriegen? Oder gehört Tofu zu deinen absoluten Must-haves?

Wenn du diese Frage beantwortet hast, kannst du in den nächsten Supermarkt losziehen. Mittlerweile bieten die meisten Super- oder Drogeriemärkte ihre eigenen Pflanzenmilchsorten an. Zudem kommen noch größere Hersteller, die sich darauf spezialisierten.

Als ich mich begann vegan zu ernähren, probierte ich die Mandelmilch von 2 verschiedenen Herstellern. Eine davon schmeckte mir gar nicht, die andere dagegen war beinahe ein Jahr lang mein absoluter Liebling.

Für diese beiden hatte ich mich entschieden, weil ich Mandeln sehr gerne esse. Für diese beiden Packungen entschied ich mich durch den Blick auf die Zutatenliste. Er gibt auch dir einen Hinweis darauf, wie die Milchalternative schmecken könnte. Ist Zucker zugesetzt, ist sie wahrscheinlich süß. Sind Aromen zugesetzt, schmeckt sie nach diesem Aroma.

Hier spielt also auch dein Geschmack wieder eine große Rolle. Magst du es eher süß? Dann greif zu den Sorten, die Zucker oder andere Süßungsmittel enthalten. Magst du es schokoladig? Dann greif zu den Sorten, die mit Schokolade versehen sind. Es gibt auch welche mit Vanillegeschmack, wenn du Vanille lieber magst als Schokolade.

Sobald du nun die Hauptsorte hast und dich entschieden hast, auf welche Zutaten du achten willst, hilft nur noch probieren. Die Hersteller bereiten die Milchsorten verschieden zu, sodass selbst die Sorten mit identischen Inhaltsstoffen anders schmecken.

Wie gewöhne ich mich an den Geschmack?

Anfangs ist es eine große Umstellung. Kuhmilch war über lange Zeit hinweg unser Begleiter. Machst du nun Kaffee mit einer anderen Milch, schmeckt das erst einmal gewöhnungsbedürftig. In Getränken merkst du den Unterschied am leichtesten. Im Müsli oder anderen Gerichten, fällt der Unterschied weniger stark aus. Wenn es dir schwerfällt, dich an den Geschmack zu gewöhnen, kannst du auch erst damit anfangen, Milch von Müsli, Pfannkuchen oder Milchshakes auszutauschen, bevor du deine Milchalternative für den Kaffee, Matcha Latte oder Tee verwendest.

Was ist, wenn´s doch nicht schmeckt?

Doch was ist, wenn du dich absolut nicht an den Geschmack gewöhnen kannst? Keine Bange, das Geld dafür hast du nicht aus dem Fenster geschmissen, denn die Packungen musst du nicht in die Mülltonne werfen. Wie gerade erwähnt, schmecken wir aus Gerichten den veränderten Geschmack der Milch nicht heraus. Wenn du den Geschmack also nicht magst, dann verwende den Rest zum Backen oder dein Frühstück. Probiere dich durch mehrere Hersteller, damit du die perfekte Pflanzenmilch für dich findest. Schmecken dir die gekauften Sorten zu künstlich, kannst du deine pflanzliche Milch selbst herstellen. Dafür brauchst du meist nicht mehr als einen leistungsstarken Mixer, etwas Wasser und eingeweichte Nüsse.

Unsere Autorin

Natalie Müller von “unbändige Texte” ist Texterin für Berater, Coaches, Trainer und dem medizinisch/gesundheitlichen Bereich. Sie hilft Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen dabei, ansprechende Texte und Artikel zu verfassen. Auf ihrem Blog gibt sie wöchentliche Tipps zum Thema Schreiben und Contentmarketing.

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