Du bist, was du isst – vegane Ernährung als Sportler

Du bist, was du isst – vegane Ernährung als Sportler

Oft machen sich Sportler viele Gedanken darüber, wie sie sich optimal ernähren. Dabei ist stets der bekannte Spruch „Du bist, was du isst“ mit dabei. Durch die Nahrungsaufnahme und die damit verbundene Energiezufuhr werden Leistungsfähigkeit, Regeneration, Konzentration und viele andere Parameter beeinflusst. Ein Thema, das in letzter Zeit immer mehr zunimmt und für die Menschen wichtig wurde, ist, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Das heißt kein Fleisch und Fisch oder der komplette Verzicht auf tierische Produkte. Aber auch viele Sportler interessieren sich für das Thema. Aber wie wirkt sich diese Art der Ernährung auf die Leistungsfähigkeit aus? Worauf müssen Sportler achten, die sich für diese Art der Ernährung entscheiden?

Nahrungsergänzungsmittel für Sportler und Veganer

Wem kommt das bekannt vor? Ständige Müdigkeit, man fühlt sich schlapp und ausgelaugt, obwohl genügend geschlafen wird, selbst die zusätzlichen Sporteinheiten laugen aus, obwohl man selbst recht fit ist. Liegt das eventuell an der veganen Ernährung, welche dazu führt, dass nicht alle notwendigen Vitamine und Nährstoffe aufgenommen werden bzw. der Körper damit nicht ausreichend versorgt wird? Es sind tatsächlich oftmals die wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und vor allem die sekundären Pflanzenstoffe, die fehlen. Sportler und Veganer benötigen weitaus mehr gesunde Nährstoffe und diese können mit den richtigen Nahrungsergänzungsmitteln dem Körper zugeführt werden.

Vegetarische oder vegane Ernährung – Energie

Ein zentraler Bestandteil an der gesunden Ernährung stellen ballaststoffreiche Nahrungsmittel dar, wie bspw. Vollkornnudeln oder ein grosser Anteil Gemüse und Obst. Nicht nur, dass diese Lebensmittel schnell sättigen, sondern sie liefern zum Teil nur wenige Kalorien, und damit Energie. Sportler die sich bewusst für eine vegetarische oder vegane Ernährung entscheiden, die sollten bei einer hohen Belastung darauf achten, dass dem Körper genügend „Kraftstoff“ zugefügt wird. So enthalten Fisch und Fleisch viele der wichtigen Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Eisen und Eiweiß. Mit Produkten wie Eiern oder Milch ist es möglich, die wichtigen Proteine zu sich zu nehmen, aber in dieser Hinsicht habe es die Veganer schwer. Aber auch für sie gibt es einige Möglichkeiten. So können sie bspw. Auf Hülsenfrüchte ausweichen, wie bspw. Soja, Linsen und Erbsen. Auch verschiedene Getreidesorten oder Pseudogetreide wie Quino und Buchweizen sind eine Möglichkeit. Energie geben auch Haferflocken. Dabei handelt es sich um echte Alleskönner und genau das macht sie bei Sportlern, Fitnessbegeisterten und Veganern so beliebt. Auf der einen Seite machen Sie satt und auf der anderen liefern Sie Energie. Und damit die „tollen Flocken“ nicht immer gleich schmecken, können diese hervorragend mit Flavour drops schmackhaft gemacht werden. Aber auch andere Gerichte und Getränke, die zumeist auf Milchprodukten basieren, können diese Tropfen verfeinern.

Zur Höchstleistung mit pflanzlichen Kohlenhydraten

Bei Kohlenhydraten handelt es sich um schnelle Energielieferanten und daher sind diese für Sportler besonders wichtig, denn schließlich wollen die Muskeln gut versorgt sein. Die komplexen Kohlenhydrate eignen sich dafür am besten, da sie zum einen den Blutzuckerspiegel in Balance halten und die Körperzellen konstant mit Energie versorgen. Aus diesem Grund spielt Vollkorn in der veganen Sporternährung eine große Rolle. Ungeschälter Reis, Instant oats und Brote aus vollen Korn sind hervorragende Lieferanten für komplexe Kohlenhydrate und den sättigenden Ballast- sowie Vitalstoffen. Aber auch die Hülsenfrüchte und Pseudogetreide, die ohnehin für die Eiweißversorgung wichtig sind, beweisen hier ihre Vielfältigkeit. Denn auch sie gelten aus Kohlenhydratreich. Auch bei der veganen Ernährung gilt wie bei jeder Ernährungsform: Die Mischung macht’s. Nur dann wenn die richtige Ergänzung von Obst, Salaten und Gemüse jeglicher Art in die Ernährung eingebaut werden, kommen genügend Mineral- und Vitalstoffe sowie Vitamine auf den Teller. Ebenfalls dürfen die Fette in der veganen Küche nicht fehlen. Insbesondere sind Nüsse und Samen neben den Pflanzenölen hervorragend dafür geeignet, den veganen Ernährungsplan abzurunden. Damit ist es möglich, beinah jedes Gericht abzurunden und sich in Form von kleinen Snacks die notwendige Extraportion Energie kurz vor oder nach dem Training zu holen.

Vegane Ernährung ist keine Seltenheit mehr

Was vor einigen Jahren noch als „komischer Trend“ angesehen wurde, ist heute keine Seltenheit mehr. Immer mehr Menschen gehen dazu über, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren, und somit handelt es sich heute um ein Standardprogramm, das Platz findet auf vielen Speisekarten der Restaurants. Auch in den Medien wird das Thema immer weiter durchleuchtet. Oftmals sind die Menschen, die sich für diese Ernährungsweise entscheiden, motiviert durch gesundheitliche Aspekte. Aber auch verschiedene Beweggründe, Sichtweisen und Lebenseinstellungen können der Auslöser für sein, dass man sich für die pflanzenbasierte Ernährung entscheidet. Mittlerweile bieten viele Supermärkte spezielle Nahrungsmittel für Veganer an und auch bei den Nahrungsergänzungsmitteln geht der Trend immer weiter hin zu „vegan“ oder „vegetarisch“.

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